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Miss Schweiz mit Glarner Wurzeln
Glarner Blut macht schön. Dieser Verdacht hat sich am Samstag
erhärtet.
bab.- «Die neue Miss Schweiz, Fiona Hefti, hat Glarner Wurzeln.»
Diese Neuigkeit kam gestern per Mail in die Redaktionsstube, geschrieben
von Stefan Bosshard. Und der muss es wissen. Mit grosser Leidenschaft
widmet er sich der Ahnenkunde. Bei Glarner Familiennamen wird er hellhörig,
seine Grossmutter, eine geborene Hösli, kam aus Haslen.
Dass die Schönste der Schweiz auf Glarner Wurzeln zurückblicken kann, weiss
Stefan Bosshard dank seiner Datenbank. «Ich bin per Zufall darauf
gestossen», sagt er auf Anfrage. Persönlich kenne er die neue Miss Schweiz
aber nicht. Doch eine Verbindung - wenn auch um viele Ecken - ist nicht von
der Hand zu weisen: «Die Grossmutter von Fiona Léonie Hefti ist meine
Cousine 18. Grades.» Doch Fiona Hefti war nicht die einzige unter den
Miss-Finalistinnen mit Glarner Vorfahren. Dazu gesellt sich Michèle
Beglinger, die an der Kür deutlich vorne mitmischte. Ihr Bürgerort heisst
Mollis. Wenn ein Tal so viel Schönheit hervorbringt, stellt sich die Frage:
Wie bringen wir all unsere Belles und Beaux dazu, im Glarnerland wohnhaft
zu bleiben?
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